| 01. - 07.07.2007 "The Dutch Connection" Niederländisches Künstlersymposium Das Arbeitssymposium The Dutch Connection ist ein Gemeinschaftsprojekt des Gala Kunstvereins e.V., Magdeburg - Deutschland und des Stichting Kunst-En, Eindhoven - Niederlande. Während des siebentägigen Symposiums werden 11 Künstler ihre Werke als Installationen, Aktionen, Collagen oder Gemälde umsetzen. Die vielseitige Geschichte Magdeburgs bildet dabei den Ausgangspunkt für die Teilnehmer. Durch das aktive und passive Einbeziehen der Bewohner Magdeburgs und des Publikums soll eine experimentelle und zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Thematik gelingen. Die eingeladenen Künstler haben jeder für sich einen Plan entworfen, der einerseits die Vorgehensweise und Absichten des Projektes beschreibt, aber andererseits genügend Spielraum für die Ausarbeitung des Themas lässt. |
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| Kitty Doomernik und Henk van Rooij |
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| Idee: | Henk fängt rechts an zu malen, Kitty links. In der Mitte treffen sie einander und malen weiter über die Arbeit des Anderen. Die Frage ist, inwiefern die Beiden es wagen über die Arbeit des Anderen hinweg zu malen bzw. die eigene Arbeit - ganz oder teilweise - vernichten zu lassen. |
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| » Arbeiten von Kitty Doomernik | ||||||||
| » Arbeiten von Henk van Rooij | ||||||||
| Rob Ruimers | ||||||||
| Idee: | Am Ender der Linie gibt es eine Mauer. Die Gleisen begleiten den menschlichen Instinkt. In den vergangenen Jahren haben wir uns allerhand Tricks gelehrt, um unseren Instinkt zu unterdrücken. Trotzdem machen wir genau die gleichen Handlungen wie die Urmenschen. [...] Das Gleisen ist unser Handgriff, aber wie werden immer auch nach unserer Quelle gezogen bis die Spannung zu groß wird. Das Gleisen ist auch wie ein elastischer Stahldraht von einem Flugzeugträger, womit man abgeschossen wird dann in unsicherem Luftraum ist. Über die ganze Länge der Halle werden keramische Objekte entstehen, die zu einem Punkt hin gezogen werden. Diese 9 Keramiken symolisieren jeweils eine Gleisel und sollen zusammen wie ein gespannter Muskel wirken. |
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| » Arbeiten von Rob Ruimers | ||||||||
| Theo van Keulen | ||||||||
| Idee: | Von besonderem Interesse sind für mich alte Fabrikgebäude. Ich möchte sie photographieren und als Vorlage für Zeichnungen verwenen, di ich anschließend mit verschiedenen graphischen Techniken weiter überarbeiten werde. Diese Weke werden dann in einem Haus ausgestellt, einer Konstruktion aus Röhren und Papierwänden, und dem Publikum zugänglich gemacht. Ic denke dabei an ein niederländisches Haus im Stil des 16./17. Jhd. | |||||||
| » Arbeiten von Theo van Keulen | ||||||||
| Marielle van der Bergh und Quirijn Dees | ||||||||
| Idee: | Ein U-Boot schwebt zum Teil in der Luft, teilweise stürzt es auf den Boden. Das U-Boot ist aus chinesischem Reispapier. Dazu wird eine Unterwasserwelt gestaltet..mit Fischen und Wasserpflanzen. Die gesamte Installation wird in den Raum gehängt. | |||||||
| » Arbeiten von Marielle van der Bergh | ||||||||
| Annette van Wijck | ||||||||
| Idee: | Sie wird eine Kombination von Zeichnungen und Collagen gestalten. Dazu wird sie Berichte und Fotos aus Magdeburger Zeitungen nutzen. | |||||||
| Lique Schoot | ||||||||
| Idee: | Lique Schoot wird an jedem Tag ein Gemälde von einem Foto machen. Am Ende des Symposiums wird es 7 Gemälde in Ölfarbe, schwarz/weiß geben. | |||||||
| Mels Dees | ||||||||
| Idee: | Mels Dees wird in der ganzen Stadt auf die Suche nach interessanten Überresten der rezenten Vergangenheit gehen: Reliefs in Aufschriften, Denkmälern, Ziegelsteinen. Er wird versuchen sie mit graphischen und skulpturellen Mitteln zu konservieren. So wird er Reliefs mit Kohle oder Ölkreide auf Papier und Leinen abreiben. | |||||||
| » Arbeiten von Mels Dees | ||||||||
| Andrea Boada Páramo und Willem Hendrikse | ||||||||
| Idee: | Während des Arbeitssymposiums wird Andrea Boada Páramo von Quito, Ecuador - ihrem Geburtsland - aus, gemeinsam mit ihrem, von Magdeburg aus agierenden Partner Willem Hendrikse, eine Fotoausstellung einrichten, welche diese gegenseitige Suche darstellt. "Die Wiedererkennung: auf der Suche nach Magdeburg in Süd-Amerika". |
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| Hans-Joachim Schröter | ||||||||
| Bio: | Hans-Joachim Schröter ist 1938 in Leipzig-Gohlis geboren. Ab 1952 lernte er im Grafischen Viertel in Leipzig den Beruf eines Fotolithografen (Offsetretoucheur). Im Jahre 1959 zog er in die Niederlande und arbeitete ab 1967 als selbstständiger Fotograf, Graphiker und Filmer in Eindhoven. | |||||||